Wüstenschiff 2 und 3 erfolgreich getauft

Ein wichtiger Meilenstein, eigentlich DER Meilenstein wurde heute endgültig abgehakt. Wir sind im Besitz von drei Wüstenschiffen. Neben 6 Kommandanten und Fahr WO’s, Stählernde Jungs und eisenharte Mädels, unserem SWAT Team und der nicht weniger wichtige Hintergrund Orden (hier sind sie alle) wurde heute der zweite und dritte Opel Omega Caravan 2.0 16V aus dem Trockendock zu Wasser gelassen.

Wir hatten ja bereits zu Ende 2013 das erste Gefährt, die MS Rose, ihrer Bestimmung überführt. Heute morgen haben dann Carsten und Cord das zweite Begleitschiff, die MS Huckup zu Wasser gelassen. Um 14:00 konnten wir dann feierlich melden. Das dritte Dickschiff, das Wappen von Moritzberg, wurde unter großem Getöse aus dem Trockendock gehievt.

Insgesamt haben die ehemaligen Kommandanten insgesamt stolze 337.815,67054 Seemeilen mit allen drei Wüstenschiffen gefahren und somit fast 16 mal die Welt umrundet. Im Mai treten sie dann ihre letzte Fahrt an und dann noch mal ca. 4.319,6311 Seemeilen in jedes Logbuch eintragen.

Da hier und da schon mal die Frage gestellt wurde. Was haben diese komischen Namen unserer Begleitfahrzeuge zu bedeuten? Hier die Auflösung.

  • MS Rose: Hildesheim ist ja auch bekannt als Stadt des 1.000-jährigen Rosenstocks. Die Legende vom Rosenstock, einer wilden Heckenrose, geht bis in die Gründungsgeschichte des Bistums Hildesheim um das Jahr 815 zurück. Damals fand Ludwig der Fromme, Sohn und Nachfolger Kaiser Karls des Großen, zwischen den Blüten ein kostbares Reliquiar, das er auf der Jagd verloren hatte. Zu Ehren der Gottesmutter ließ Ludwig an Ort und Stelle eine Kapelle bauen. So will es die Legende des „1000-jährigen“ Rosenstocks. Tatsache ist: Um 815 beginnt die Geschichte des Bistums. 50 Jahre später wurde unter Bischof Altfrid der erste große Dom errichtet. Acht Wochen nach der völligen Zerstörung des Hildesheimer Domes im März 1945, bei der auch der Rosenstock verbrannte, sprossen aus seiner von Trümmern verschütteten Wurzel 25 neue Triebe hervor.
  • MS Huckup: Der Huckup ist ein 1905 geschaffenes Denkmal in Hildesheim an der Ecke Schuhstraße und Hoher Weg. Aus dem unheimlichen Elementarwesen, dem Aufhocker, wird in der Aussage des Denkmals ein Kobold, der – das schlechte Gewissen verkörpernd – Dieben auf den Rücken springt. In der Darstellung, die allen Dieben zur Warnung dienen soll, ist ein jugendlicher Apfeldieb der auf diese Weise Heimgesuchte.
  • MS Wappen von Moritzberg: Der Hildesheimer Stadtteil Moritzberg ist deshalb so interessant, weil sich hier die Höhenunterschiede auf dem Hildesheimer Stadtgebiet in einigen alte Straßen wie der Kleinen Steuer, der Großen Steuer sowie der Brauhausstraße derart niedergeschlagen haben, dass sie aufgrund des starken Gefälles zu einem großen Teil aus Treppen bestehen. Unabhängig davon ist es der Wohnort vom Captain und von den Fahr-WO’s Jörn und Simone.

Heute Abend werden wir im Heimathafen Hildesheim in der Fährschänke Potters diesen Meilenstein ausgiebig feiern.

Hier sind die Bilder vom der MS Wappen von Moritzberg.

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[…] dem Start der Allgäu-Orient-Rallye in Oberstaufen nachholen. Zusätzlich wurden auch die MS Wappen von Moritzberg und MS Huckup mit den Folien für die Hilfsaktion Stern der Hoffnung beklebt. Bei dem Stern der […]

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[…] wird geplottet was das Zeug hält. Nein keine Seekarten, unsere Wüstenschiffe sind Landratten. Und dafür muss anderes Kartenmaterial her. Aber darum geht es hier doch gar […]

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[…] hatten wir alle zusammen die Schiffstaufe unserer Flotte gebührend gefeiert. In diesem Zusammenhang haben wir dann mit dem Bartender Dieter Podleska das […]